Tontrip

NEUES | BANDINFO | KONZERTE | MUSIK | FOTOS | KONTAKT | LINKS
 

Alex

 

Schon sehr früh kam ich über meine älteren Geschwister in den Genuss von Rockmusik der sechziger und siebziger und hab mit zunehmender Faszination verfolgt, was es alles so gibt. Es entwickelte sich ein verstärktes Interesse an allem deutschsprachigem, auch gerade die Gruppen, die sich nicht in den Charts der 80er Jahre bewegten. Ich begann damit, alle möglichen Platten zu kaufen und auf jedes mir erreichbare Rockkonzert zu gehen.
Irgendwann mit 12 hatte ich dann mal eine Gitarre in den Händen und begann mir bei Älteren was abzugucken und mir überwiegend autodidaktisch die ersten Griffe beizubringen.

Etwas später bekam ich meine erste Konzertgitarre geschenkt. Als ich über die ersten drei Akkorde hinauskam, begann ich meine innere Befindlichkeit und was mich sonst so bewegte durch erste Textzeilen auf Papier zu bringen und in Kombination mit meinen Begleitversuchen zu bringen. So entstanden erste Songideen. Sicherlich enorm beeinflusst durch die Scherben, Bap, Lindenberg, um nur die bekannteren zu nennen. Das Entwickeln eigener Ideen machte mir zunehmend viel mehr Spaß, als irgendwelche Sachen von anderen nachzuspielen, sodass sich das immer mehr vertiefte und ich einfach drauflos improvisierte. In ersten diversen Bands ritten wir endlos auf zwei Akkorden rum und nervten Nachbarn und Eltern. Unsere ersten Auftritte machten wir in Jugendzentren der Heimatregion Nordhessen und auf Feten.

Als das auseinander bröselte gab es eine eigene Kreativphase ohne Band. Gitarrenunterricht mit Schwerpunkt Blues. Anfang der 90iger zog ich wegen Ausbildung nach Berlin, beteiligte mich innerhalb dieser acht Jahre musikalisch an einer Theatergruppe und spielte in zwei Bands, die sich mit ihren ersten Demobändern durch kleinere Berliner Clubs spielten.

Anfang 2001 zog es mich mit Familie zu Freunden aufs Land und ein Jahr später kam die Idee auf, mal eine Session mit Burkhard und Harald zu machen. Das machte derart viel Spaß, dass wir bis heute immer wieder wöchentlich Sessions machen. Zum erstem Mal hatte ich das Gefühl meine Ideen einbringen zu können und dabei wirklich verstanden zu werden. Plötzlich teilten die beiden meine Begeisterung für die Songs und konnten Texte nachvollziehen und sich damit identifizieren. Es war irgendwie ungeplant und ungewollt, aber wir wurden so in unsere Donnerstagabende reingezogen, dass wir immer wieder mehr wollten und uns einen Bassisten suchten. Bis heute bekomme ich nicht genug davon.
Für mich ein großer Wunsch, dass auch unsere Zuhörer den Spaß mitkriegen und vom Zuhören nicht genug bekommen können.